Geschichte


 

Orden der Kartäuser

1084 Der heilige Bruno erbaut mit sechs Gefährten das erste Kloster in Chartreuse bei Grenoble (Frankreich).

1090 Papst Urban II ruft den heiligen Bruno als persönlichen Berater nach Rom.

Einige Monate später erhält Bruno die Erlaubnis, sich wieder in die Einsamkeit zurückzuziehen und er gründet ein zweites Kloster in Kalabrien (Italien).

1101 Tod des heiligen Bruno.

1122-1127 Guigo, der fünfte Prior des Klosters in Chartreuse, legt die Bräuche (Consuetudines) der Gemeinschaft schriftlich nieder. Diese werden die erste Regel der Klöster, die sich der Lebensweise der Familie des heiligen Bruno anschließen wollen.

1132 Eine Schneelawine zerstört das erste Kloster. Guigo baut es am heutigen Ort wieder auf.

1141 Zum ersten Mal versammelt sich das Generalkapitel, welches von da an die höchste Autorität im Kartäuserorden inne hat.

 

Kartause Pleterje

1403 Graf Hermann II von Celje gründet die Kartause Pleterje.

1406 Ende der Bauarbeiten.

1471 Bei einem Angriff der Türken wird die Kartause vernichtet. Die erneuerte Kartause hat das Aussehen einer Festung.

1593 Aufgrund des materiellen und geistlichen Verfalls der Kartause entzieht Ferdinand II Pleterje den Kartäusern und übergibt sie den Jesuiten von Ljubljana.

1772 Nach der Auflösung des Jesuitenordens geht Pleterje in Staatsbesitz über.

1839 Pleterje wird Privateigentum.

1899 Der Kartäuserorden kauft Pleterje zurück. Baubeginn der neuen Kartause.

1904 Der Neubau der Kartause ist beendet. Am 4. November wird die Kirche von Pleterje Maria geweiht unter dem Titel "Thron der allerheiligsten Dreifaltigkeit".

1943 Bei einem Angriff der Partisanen werden 17 Zellen verbrannt.